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Dr. med. Peter Strauven, MSc.

Facharzt für Ernährungsmedizin,
Facharzt für Allgemeinmedizin.
Master of Science in Preventive Medicine,
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Vitamin B12 Mangel: Richtig entdecken, richtig behandeln, Spätfolgen verhindern!

Vitamin B12 Mangel: Richtig entdecken, richtig behandeln, Spätfolgen verhindern!

Vitamin B12 Mangel kommt immer häufiger vor!

 

Die Ursachen:

  • Unzureichende Aufnahme mit der Nahrung ( Vegetarier, Veganer u.a.)
  • Unzureichende Aufnahme über den Körper (Gastritis, Magen OP, Dünndarmerkrankungen, Parasiten, ältere Menschen mit zunehmender Magen-, Darmschleimhautdegeneration u.a.)
  • Zu wenig Magensäure (z.B. bei dauerhafter Säureblocker-Einnahme u.a.)
  • Mehrbedarf (z.B. Schwangerschaft)

Der Ablauf bei Vitamin B12 Mangel:

  • Zuerst entsteht eine Unterversorgung (Entleerung der Speicher vor allem in der Leber)
  • Der Speicher fast leer: beginnender Vitamin B12 Mangel direkt in den Zellen
  • Starker Mangel mit Ausbruch Krankheiten wie Anämie, Verwirrtheit, Demenz, Depression, Nervenstörungen wie „gehen auf Watte“ , Gangunsicherheit, Fallen im Dunkeln u.a.)

Der Vitamin B12 Spiegel im Blutserum ist kein guter und ausreichender Marker!
Leider ist die Messgenauigkeit dieser Untersuchung gering: denn hiermit wird nicht der aktive und wirksame Gehalt an Vitamin B12 gemessen. Gut 70% dieses gemessenen Wertes ist an Proteine wie Haptocorrin gebunden und unbrauchbar.

Das direkt an Transcobalamin II gebundene Vitamin B12 (Cobalamin) gibt erheblich bessere Auskunft über einen möglichen Vitamin B12 Mangel: es wird als Holotranscobolamin (HTc II) im Blut bestimmt. Ein Wert von > 50 pmol/l zeigt eine gute Vitamin B12 Versorgung an. Bei Werten von 35-50 pmol/l besteht ein „Graubereich“.

Hier muss als nächster Schritt Methylmalonsäure (MMS) in Blut oder Urin bestimmt werden. Die Aktivität in der Zelle kann hierdurch mitbestimmt werden. Erhöhte Werte (>300 mmol/l) deuten auf einen Mangel hin. Allerdings ist dieser Wert anfällig, zeitweise falsch positiv bei bestimmten Nierenerkrankungen (ältere Leute, Niereninsuffizienz).

Fazit bei Verdacht auf Vitamin B12-Mangel :

Eine gute Befragung (Anamnese) des Interessenten/ Patienten, eine orientierende körperliche Untersuchung sowie die Laborwerte Holotranscobolamin (HTc II), Methylmalonsäure, Blutfarbstoff Hämoglobin, Nierenwerte Kreatinin/ Harnstoff/ glomeruläre Filtrationsrate geben gute Auskunft über einen Vitamin B12 Mangel. Hierzu nehme ich mir gerne Zeit für Sie.

Literatur:

Vitamin B12: So gefährlich können Mangelerscheinungen sein

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