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Dr. med. Peter Strauven, MSc.

Facharzt für Ernährungsmedizin,
Facharzt für Allgemeinmedizin.
Master of Science in Preventive Medicine,
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Vitamin D: Das „Sonnenschein-Hormon“ - Blog Dr. med. Strauven
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Vitamin D: Das „Sonnenschein-Hormon“

Apr 09 2014

Vitamin D: Das „Sonnenschein-Hormon“

Der Alleskönner Vitamin D wirkt vor allem in unserem Immunsystem.  Jeder zweite Deutsche hat im Frühjahr einen zu niedrigen Vitamin D Wert ( neue Normwerte) bei weiter noch unzureichenderSonnenlichteinstrahlung: Bitte lassen sie Ihren D-Spiegel bestimmen! Aber: nicht immer muss der Wert stimmen (Spezialröhrchen sorgen für den richtigen Wert)!

Prof. Dr. Michael Hollick, University of Boston, USA, ist der weltweit bekannteste Vitamin D Forscher. Er rät schon seit 10 Jahren regelmäßig im Herbst, Winter, Frühjahr das Vitamin D im Blut bestimmen zu lassen. Vitamin D ist kein Vitamin, sondern ein Steroid – Hormon! Die Sonne sendet ihre Strahlen auf unsere Haut. Hier wird die Sonnenenergie biochemisch in der Haut in eine Vitamin D Vorstufe umgebaut. Der Umwandlungsweg geht weiter in die Leber, wo 25-0H Vitamin/Hormon D entsteht. Schliesslich wird das wichtige Endprodukt 1,25-0H Vitamin-Hormon D in der Niere hergestellt. Während wir früher dachten Vitamin D wird für die Regulierung des Knochenstoffwechsels benötigt (Rachitis: eine typische frühere Vitamin D Mangelkrankheit), so müssen wir heute vollkommen umdenken!

Vitamin D: wichtigster Regulator unseres Immunsystems!

Vitamin D und seine Rezeptoren sind in allen Organsystemen unseres Körpers zu finden. In Laborversuchen haben Forscher jetzt nachgewiesen, dass aktiviertes Vitamin D Krebszellen regelrecht stoppen kann. Nach Zufuhr von Vitamin D vermehrten sich die Prostatakrebszellen nicht mehr unkontrolliert. In weiteren Untersuchungen wurde dies auch bei Darm-, Brustkrebszellen nachgewiesen.

Die Forschung hat nun die Herausforderung angenommen geeignete Medikamente (Vitamin D-Derivate) herzustellen, die Krebszellen Einhalt gebieten. Studien mit Menschen laufen bereits. (Abkömmlinge von 1.25-0H Vitamin D).

Wie erfahre ich meinen Vitamin D Spiegel und was mache ich bei Vitamin D Defizit?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Vitamin-Hormon-D-Mangel haben, vor allem nach der Winterzeit, liegt bei etwa 50%! Zur Bestimmung:

  • Lassen Sie sich den Vitamin D Spiegel aus dem Blutserum abnehmen!
  • Achtung: fragen Sie bei der Vitamin D-Bestimmung, ob die richtigen Blutserum-Röhrchen benutzt werden. Wir nehmen hier nur noch mit Spezialröhrchen den Vitamin D Spiegel ab. Es sollte am besten ein Röhrchen mit einem Spezialgel sein (z.B. www.labor-bayer.de).
  • Achten Sie auf die richtige Normwerte-Bewertung: Der Spiegel muss mindestens über 30 ng/ml, besser bei 50ng/ml (oder >80-100mmol/l) liegen, um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen! Die meisten Labore geben zu tiefe Werte an: immer noch werden 10-20ng/ml als normal aufgeführt, was definitiv nicht mehr für eine ausreichend immunologische Wirkung von Vitamin D reicht.

Empfehlung bei Vitamin D Mangel:

  • Vitamin D nach Rücksprache mit Ihrem Arzt mindestens 1.000 IE Vitamin D einmal täglich morgens einnehmen, und nach 3 Monaten wieder kontrollieren lassen! Das ist wichtig, um die weitere Einnahme beurteilen zu können.
  • Die Blutabnahme ist bei Privatpatienten kostenlos, Kassenpatienten müssen für einen Betrag von bis zu 49 Euro aufkommen. Warum diese Kosten? Qualität! Meinem Partner-Labor habe ich zu verdanken, dass besondere präparierte Spezialröhrchen keinen falschen Spiegel ergeben (das Bodengel des normalen Blutabnahme-Röhrchens hatte bei mir in der Praxis falsch erhöhte Spiegel verursacht!).

Empfehlenswert ist eine Vorbesprechung, zumindest aber ein Gespräch, gerne hier in der Praxis nach Bestimmung zur Bewertung. Dinge wie Vorerkrankungen (Vorsicht bei Nierenerkrankungen, Nierensteinleiden, Störungen des Parathormonspiegels) oder auch die Lebensweise-Ernährung u.a. werden hier mit in die Bewertung eingebunden! Bei Darmstörungen, Darmerkrankungen, Magenstörungen, Störungen des Calcium – Vitamin D Haushaltes müssen die Werte entsprechend gedeutet und gut medizinisch beraten werden!

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: Ihr Dr. med. Peter Strauven

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