Prävention lohnt!
Die Zahnbettentzündung (Parodontitis) - die meist chronisch, ohne grö?üere Beschwerden auftritt - greift nicht nur die Zähne und das Zahnfleisch direkt an:
Die Arbeitsgruppe der Wissenschaftler um Dominique Michaud vom Imperial College in London (LANCET - ONCOLOGY 9, , 550, 2008), wiesen jetzt in Kleinstarbeit nach: In der Gesamtgruppe der untersuchten Personen (48.000 Männer im Alter von 40 bis 75 Jahren) stieg die Gesamtkrebsrate um 14 %. Von den 48.000 untersuchten Männern erkrankten im Laufe von 18 Jahren (1986 bis 2004) 5.720 an Krebs.
Die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Nieren?Ä? und Bauchspeicheldrüsenkrebs bei ausgeprägter Zahnbettentzündung (Parodontitis) stieg besonders dann, wenn die Entzündung den Kieferknochen erreicht hatte (bis zu 50 %).
Die Effekte waren unabhängig davon, ob die untersuchten Personen Raucher oder Nichtraucher waren - sicherlich eine Überraschung!
Bei einer Zahnbettentzündung (Parodontitis) greifen die Bakterien das Zahnfleisch, aber schlie?ülich auch die Zähne und den Kieferknochen an. In einigen Fällen ist dann der Zahn nicht mehr zu retten. Wesentlich sind hierbei auch die bereits wissenschaftlich belegten Auswirkungen dieser Erkrankung auf den ganzen Körper: Es treten dabei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Frühgeburten signifikant häufiger auf.
Ob die Zahnbettinfektion (Parodontitis) letztendlich direkt zu einer Krebsentstehung beiträgt, oder ob Parodontitis und Krebs die Folgen eines über Jahre hinweg dauerhaft geschwächten Immunsystems sind, bleibt als Frage für die weiteren, schon in Angriff genommenen Studien.
Fazit: Die regelmä?üige Vorstellung beim Zahnarzt lohnt sich - PRÄVENTION!
In meiner Praxis führe ich in Kooperation mit Zahnärzten ein Zahnprogramm gegen Parodontitis durch (Vitamin C/Basenpulver, Ölziehen nach KARACH, Q10- Zahnfleischbehandlung sowie Darmflora-Unterstützung durch Darmbakterien und Ernährungsumstellung).
Gerne können Sie mich hierzu kontaktieren: strauven @ t-online.de / Kontaktformular