20 % der deutschen Bevölkerung sind von Heuschnupfen betroffen - mit steigender Tendenz. Viele Heuschnupfengeplagte leiden auch an so genannten Kreuzallergien mit bestimmten Nahrungsmitteln, die Symptome wie Niesreiz, Juckreiz im Gaumen und an den Ohren oder Hautausschläge hervorrufen können.
Die Allergie kann sich auch auf die Atemwege ausweiten, chronische Infekte triggern oder asthmatische Beschwerden mit Luftnot hervorrufen. Eine rechtzeitige Behandlung des Heuschnupfens ist also sinnvoll.
Mein Praxiskonzept:
Allergien oder Unverträglichkeiten betrachte ich ganzheitlich: Das Familienumfeld, chronische Störfelder (wie Zähne, Infekte, verdeckte Entzündungen oder Reizungen, die Zusammensetzung der Darmflora als das grö?üte Immunsystem, den Säure-Basen-Haushalt, eine eventuelle Schwermetallbelastung, den Leberstoffwechsel, das Bewegungs- und Ernährungsverhalten, die Lebenseinstellung - zur Stabilisierung des Immunsystems -, eventuelle hormonelle Dysfunktionen u. a.). Sie sehen, es gibt eine erhebliche Anzahl an Faktoren, die eine Allergie fördern bzw. auslösen können.
Bestandteile der Untersuchung: ganzheitliche Körperuntersuchung, Störfeldsuche, Vollblutuntersuchung, Hormonuntersuchung (z. B. auf Stressparameter wie Cortisol-DHEA-Ratio), LM-Allergoscreen, Immunbestimmungen, Vitamin D als wichtiger Immunparameter, Bestimmung der Laktatwerte und des Anteils an freien Radikalen.
Die Therapie: Zum Einsatz kommen die traditionelle chinesische Medizin (z. B. Akupunktur), Eigenbluttherapie, homöopathische Medizin, Ernährungsumstellung (z. B. Berücksichtigung des Säure-Basen-Haushaltes, aber auch das Weglassen bestimmter Lebensmittel bei Laktose-, Fruktose-, Glutenintoleranz), pflanzliche Medikation (zur Leber- und Darmunterstützung), Vitalstoffe wie etwa das Vitamin C (ein sehr gutes Antiallergikum - auch als Infusion), die Immunstimulanzien Zink und Echinacin, die Magnetfeldtherapie zur Immunstimulierung sowie die Durchblutungstherapie.
Jeder Patient wird individuell behandelt. Das hei?üt, dass erst nach Befunderhebung auch ein individuelles Konzept erstellt werden kann.
Hier noch einige Erläuterungen zu den Zusammenhängen:
Akupunktur und Heuschnupfen
Mit einer Akupunkturbehandlung können sowohl Heuschnupfen und auch allergisches Asthma langfristig gelindert werden. Es werden hier individuell die Ursachen behandelt, indem an den entsprechenden Punkten mithilfe der Akupunkturnadel energetische Blockaden gelöst werden. Für eine erfolgreiche Behandlung sind ca. 10 Akupunktursitzungen - jeweils 2 pro Woche - notwendig.
Die Eigenbluttherapie bei Heuschnupfen: Die Eigenbluttherapie ist eine Möglichkeit, die Regulationsvorgänge und damit auch die Selbstheilungsbemühungen des Organismus anzuregen und zu unterstützen. Dem Patienten wird etwas Blut abgenommen und mit Medikamenten angereichert wieder in die Muskulatur gespritzt. Die Eigenbluttherapie muss wie auch die Akupunktur frühzeitig, am besten schon vor der Heuschnupfenzeit, begonnen werden.
Darmsanierung und Heuschnupfen: Der Darm ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Eine gestörte Darmflora führt zur Schwächung der körpereigenen Abwehr, gerade gegenüber Allergenen. Eine Darmsanierung und die unterstützende Einnahme von Präparaten sind sinnvoll, um eine intakte Schleimhautoberfläche zu gewährleisten und die Abwehrbereitschaft des Körpers zu fördern.
Ganzheitliche Unterstützung, z. B. durch Vitamin-C-Infusionen: Ich gebe in meiner Praxis individuell auch bestimmte Vitamin- und Mineralstoffpräparate, meist als Infusion oder hoch dosiertes Medikament (dazu zählen Vitamin C, B6 und Zink). Diese haben eine gute antiallergische Wirkung. Besonders die Vitamin-C-Infusionen von 7,5 g ergeben einen merklichen Effekt. Schwarzkümmelöl (antientzündlicher Effekt auf die Schleimhäute) wirkt unterstützend bei der Heuschnupfenbehandlung. Aber auch die Nebenniere, als Stressorgan, unterstützen wir mit Homöopathika. Störfelder wie defekte Zähne oder auch Narben sollten mitbehandelt werden: möglichst viele "Beanspruchungen" der körpereigenen Abwehr sollten beseitigt werden.
Häufig erzielen wir eine gute Linderung der Beschwerden. Dazu bedarf es aber auch der Geduld und Zeit der Patienten.